Sonntag, 31. Dezember 2017

Frohes neues Jahr!

Ihr Lieben!

Ich mache es Grippebedingt kurz. Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch und ein gesundes, glückliches und gesundes neues Jahr 2018 😊

Ein Jahresrückblick und Zukunftsmusik folgt die Tage 😉

In diesem Sinne - lasst es Euch gut gehen! Wir sehen und hören uns im neuen Jahr 😘

Eure Louisa

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Ich lebe noch 😎

Ihr Lieben!

Längere Zeit war es ruhig um mich hier. Das hatte einige Gründe, vor allem Stress. Die Buch Berlin stand an, (es war übrigens super!), danach das Wochenende war ich auf einer privaten Tour und seitdem steht alles im Zeichen von Weihnachten.
Naja, nicht ganz.
Die, die bei Facebook aktiv sind, haben es bestimmt mitbekommen, dass ich mit 20 anderen tollen Autoren beim queeren literarischen Adventskalender mitmache. Es macht mega viel Spaß, steckt aber auch einiges an Arbeit drin. Wir haben zum Teil kreative Schreibaufgaben bearbeitet, persönliche Begebenheiten zum Besten gegeben und sogar Leseproben hochgeladen. Selbst gelesene 😉 Wer neugierig ist und sich meine Stimme (und haspler) antun möchte, klickt gerne auf den folgenden Link.

https://m.youtube.com/watch?v=JU2qBAe1Tps

Des weiteren habe ich Tage damit verbracht, Fotos zu finden, die ich für das Cover vom Schattenreiter gut finden würde. Es war nicht einfach, aber ich habe welche gefunden und diese meinem Verleger geschickt, zusammen mit Fotos von einer Integrationspuelle, deren aussehen Raik zum großen Teil bekommen hat.
Was war seine Antwort?
"Frag ihn doch, ob er aufs Cover möchte."
Ich liebe ihn dafür, dass er so drauf ist. Es macht einfach Spaß! Jetzt müsst ihr mir allerdings die Daumen drücken, denn ich habe gefragt und hibbel jetzt seiner Antwort entgegen. 😉

Ansonsten ist bis jetzt alles im Plan. Meine wundervolle Lektorin Julia Fränkle ist zufrieden mit mir und meint, sie würde mir das Skript zum überarbeiten zwischen den Feiertagen zurück schicken können. Und das bedeutet wiederum, ich habe genug Zeit, damit das Skript spätestens Anfang Februar wieder beim Verlag ist.

Leipziger Buchmesse - wir kommen! 😎

Und gerade heute habe ich dann noch ein kleines Weihnachtsgeschenk gefunden in Form einer tollen Besprechung von meinem Paragraphenreiter. Ich habe mich total gefreut!

https://elmaliest.wordpress.com/2017/12/14/paragraphenreiter-louisa-c-kamps/

Tja, und jetzt bleibt mir im Grunde nur noch, auch euch ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles erdenklich gute für 2018 zu wünschen 😍

Ich freue mich auf das neue Jahr und hoffe, dass es genauso toll und aufregend wird wie 2017.

Liebe Grüße,
Louisa

Montag, 13. November 2017

Buch Berlin

Hallo Ihr Lieben!

Seit heute ist es offiziell. Ihr findet den Dead Soft Stand auf der Buch Berlin Messe vom 25. bis 26. November 2017 mit der Standnummer 58 im Bereich "Liebe und Erotik". 





Ich freue mich darauf, Euch dort zu treffen :-) 

Des weiteren hat der Verlag heute die Autorenstandzeiten bekannt gegeben. Mich könnt Ihr Sonntag zwischen zehn und zwölf Uhr am Stand antreffen. Ich werde aber das ganze Wochenende da sein und herumwuseln. ;-)
Sprecht mich gerne an! Ich beiße nicht :-) 

Für alle, die meinen Paragraphenreiter während meiner offiziellen Zeit am Stand erwerben, habe ich ein kleines Goodie - Paket vorbereitet. Also kommt vorbei!


So, aber nun zu den Zeiten in Bild und Schrift. Es sind viele liebe und tolle Autoren da. :-) 




Wir sehen uns! 

Liebe Grüße

Montag, 6. November 2017

Buch Berlin und Buttonwahn

Hallo zusammen!

Es wird mal wieder Zeit für ein Update 😎
In drei Wochen ist es soweit und die Buch Berlin findet statt. So wie alle anderen Autoren und Besucher, mache ich mir natürlich auch Gedanken und bereite vor. So habe ich zum Beispiel zwei Sorten Buttons bestellt. Die ersten sind Samstag geliefert worden, die zweite Sorte trifft diese Woche ein. Ich freue mich schon auf's verteilen und tauschen 😉 Sprecht mich gerne an in Berlin! 

Des weiteren darf ich verkünden, dass das Skript vom #schattenreiter Ende Oktober zum Verlag gegangen ist 😄 Ihr werdet also, sofern ihr das wollt, in absehbarer aber nicht näher definierter Zukunft, meinen kleinen Raben kennenlernen und euch auf ein Wiedersehen mit Flo und Mathias freuen können!



Dienstag, 3. Oktober 2017

#Charaktersofseptember (Fragen 28 - 30)

L: „Ihr Lieben, das Essen war wirklich super! Vielen Dank nochmal für die Einladung. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich nicht gedacht, dass es so gut schmecken würde.“

F: „Danke, dass du gekommen bist. Und nochmal Entschuldigung, weil wir Samstag so kurzfristig abgesagt haben.“

L: „Nicht so wild. Es hat ja doch noch geklappt.“

M: „Stimmt. Aber wir müssen dir was beichten.“

L: „Oh, was denn? Jetzt bin ich neugierig.“

M: „Der Grund, warum es hier so kalt war vorhin. Wir hatten alle Fenster aufgerissen, weil uns das Essen angebrannt war. Das, was du als lecker bezeichnet hast, kommt vom Spanier im Nachbarort.“

L: (Lacht laut und wischt sich die Tränen aus den Augen.) „Ich weiß, ich habe euer Auto vorhin da stehen sehen.“

F: „Du hast es gewusst? Und dann lässt du uns hier den ganzen Abend ... Warte. Hast du deshalb die ganze Zeit wissen wollen, wie wir dieses und jenes zubereitet haben?“

L: „Wie war das jetzt mit eurer Hochzeit?“

M: (Spuckt sein Wasser über den Tisch.) „Was?“

L: „Ach, kommt schon.“

F: (Zu Mathias) „Kein Wort!“ (Zu mir) „Okay. Wir sind quitt. Wir einigen uns darauf, dass wir alle unsere kleinen Geheimnisse haben.“

L: (Atmet geräuschvoll aus.) „Einverstanden. Bevor ich jetzt aber noch ein Glas Wein trinke, lasst uns bitte die Fragen zu Ende beantworten.“

M: „Okay. Leg los.“

L: „Welche schlechte Angewohnheit möchtest du gerne los werden?“

M: „Ich weiß nicht, ob die Angewohnheit schlecht ist oder nicht, aber ablegen würde ich gerne meine nächtlichen Kühlschrankplündereien. Ich bekomme immer so hunger nach dem ... na du weißt schon. Florian schafft es, dass ich mich total verausgabe und dann bekomme ich hunger. Aber ich esse dann nichts richtiges, sondern Schokolade oder Weingummi. Vielleicht würde es schon helfen, mal einen Jogurt zu nehmen.

F: „Eiweiß auffüllen?“

M: „Du bist unmöglich“ (lacht)

L: „Wenn du eine Sache ändern könntest, was wäre das?“

M: „Ich würde mehr Jogurt kaufen.“

L: „Und im ernst?“

M: „Auf mich bezogen – ich würde nichts ändern wollen. Es ist alles perfekt so, wie es ist. Allgemein bezogen – ich wüsste nicht, wo ich anfangen soll. Klima, Krieg, Hunger – es gibt so viele Themen.“

L: „Das stimmt, da kann man sich gar nicht entscheiden. Aber es freut mich, dass ihr zwei so Glücklich seid.“

F: „Das sind wir und es wird mit jedem Tag besser.“

L: (Wischt sich ein Tränchen aus dem Augenwinkel.) „Das höre ich gerne. So, wir sind bei der letzten Frage angelangt. Mathias. Wofür kämpst du oder anders, wofür setzt du dich ein? Welche Ziele hast du?“

M: „Schwer. Ich kämpfe für Gleichberechtigung. Jeden Tag und an allen Fronten. Mir begegnen so viele Ungerechtigkeiten jeden Tag, dabei müsste das gar nicht sein. Wir sind alle Mensch. Egal welches Geschlecht, Hautfarbe, Religion oder Sexualität jemand hat. Wir sind alle Menschen und keiner davon ist mehr oder weniger wert als jemand anderes. Ob man dahingehend Ziele angeben kann? Eher nicht. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen, aber ich werde nicht müde.“

L: „Das wars schon! Wie hat es dir denn gefallen? Hast du ein Fazit?“

M: „Ich fand es sehr aufschlussreich, in vielfacher Hinsicht. Über manche Fragen habe ich vorher nie wirklich nachgedacht. Man lernt doch noch einiges über sich selbst. Mein Fazit wäre – es hat uns verdammt gut getroffen und ich bin froh und dankbar dafür.

L: „Ein schönes Schlusswort. Ich danke dir sehr für deine ehrlichen Antworten. Vielleicht sehen wir uns ja bald wieder?“

M: „Du weißt, dass es so ist. (lacht)

L: „Du hast recht. Also verabschieden wir uns jetzt bis demnächst bei allen und trinken noch gemütlich ein Glas Wein zusammen.

Samstag, 30. September 2017

Nachtschicht

Heute Nacht das kleine aber feine Wort 'ENDE' unter meinen #schattenreiter geschrieben. ❤
Knapp 103k sind es geworden und der Epilog fehlt noch.
Ich freue mich total darüber und kann es kaum erwarten, in die Überarbeitung zu gehen 😄
Aber jetzt erstmal ein paar Tage das Skript ruhen lassen. Meine Familie, mein Haushalt und mein Kopf werden es mir danken 😉

Mittwoch, 27. September 2017

#Charaktersofseptember (Fragen 20 - 27)

L: „Hallo Mathias, schön dich zu sehen.“

M: „Selber Hallo. Ich dachte, ich komme mal vorbei. Mein Abschied letztes Mal war ja sehr spontan.“

L: „ Mach dir keine Gedanken. Ist denn zwischen Euch alles geklärt?“

M: „Ja, ist es.“

L: „Magst du uns etwas dazu verraten?“

M: „Nicht ein Wort.“ (Lacht dabei)

L: „Du weißt aber schon, dass ich alles raus bekomme?“

M: „Ja, das ist mir und uns bewusst. Wir sagen es trotzdem nicht, ehe wir es nicht sagen wollen.“

L: „Ich lese gerade zwischen den Zeilen. Ist es das, was ich vermute?“

M: „Du sollst schreiben, und nicht lesen. Wie siehts aus. Sollen wir weiter machen?“

L: „Charmant wie eh und je. Ja, gerne. Magst du Haustiere? Wenn ja, welche und wenn nein, warum nicht?“

M: „Ich mag Haustiere. Sehr sogar. Und wenn, dann würde ich mir einen Hund zulegen wollen. Florian hat ja einen Hang zu großen Hunden, die gelistet sind. Und aus dem Tierheim müsste er sein. Da es mir nicht so sehr auf die Rasse ankommt, würde ich mich ihm da anschließen. Wir sind uns aber beide einig darüber, dass es für uns keinen Sinn macht. Zum einen, weil wir in der Stadt leben und die Tiere auslauf brauchen. Stelle ich mir zwischen parkenden Autos nicht so spannend vor. Und wir sind ja beide ständig unterwegs. Und wenn du voll berufstätig bist, gerät so ein Tier schnell mal in die Schublade „Belastung“, und das möchten wir nicht. Das haben weder Mensch noch Tier verdient.“

L: „Da ist sehr viel Wahres dran. Ich würde gerne nochmal zurückkommen, auf deine Kindheit. Wie war die so?“

M: „Meine Kindheit war sehr glücklich, das kann ich nicht anders sagen.“

L: „Schön zu hören. Oh, das ist ja eine Überleitung jetzt, aber gut, es steht hier so. Was war das Geheimste, das du je zu jemandem gesagt hast?“

M: „Das ist noch gar nicht so lange her. Da habe ich einer neugierigen Autorin die Frage beantwortet, was so geheim wäre, dass ich es noch niemandem gesagt habe. Ich schätze, das ist dann jetzt die Antwort auf diese Frage.“

L: „Das macht durchaus Sinn. Und du möchtest uns nicht noch ein bisschen davon erzählen?“

M: „Nein, möchte ich nicht.“

L: „Verstanden. Dann weiter. Sag uns doch bitte, wie war dein erster Kuss?“

M: „Feucht und glitschig. Es war mit einer Klassenkameradin. Ich war zwölf oder dreizehn. Es fühlte sich an, als hätte ich einen Waschlappen im Mund.“

L: „Ich weiß was du meinst. Diese Erfahrung hat wohl jeder von uns schon mal gemacht. Was war denn das schrecklichste, das du jemandem angetan hast, den du liebst?“

M: „Ich habe ihn verlassen. Ich wusste, was ich Flo damit antue, wenn ich gehe, aber in dem Moment, habe ich mein Wohl über seins gestellt. Mancheiner würde sagen, das war egoistisch. Aber so wie die Dinge lagen, konnte es nicht weiter gehen. Klar, ich wusste, worauf ich mich einlasse, und ich habe auch Verständnis dafür gehabt. Aber dann habe ich gesehen, wie es sein könnte. Das waren Welten! Flo der Richter, und Flo im Urlaub. Wenn du das einmal gesehen hast, dann willst du einfach nicht mehr darauf verzichen. Ich weiß noch genau, wie er damals ins Zimmer kam. Er hat sich die Schuld gegeben für meinen Zustand und noch weiter Dicht gemacht. Da konnte ich nicht anders handeln, oder ich wäre selbst dabei auf der Strecke geblieben.“

L: „Schämst du dich dafür? Oder anders gefragt. Wofür schämst du dich am meisten, wenn du an die Vergangenheit denkst?“

M: „Nein, dafür schäme ich mich nicht. Denn ohne dieses klärende Gewitter, wären wir nicht da, wo wir jetzt sind. Ich schäme mich höchstens für die Art und Weise, wie dieses Gespräch verlaufen ist. Ich hatte in dem Moment vergessen, was es für Flo bedeutet hat, überhaupt zu mir zu kommen und was es für ihn für ein Schock gewesen sein muss, mich so zu sehen, an diesem Ort. Das würde ich im Nachhinein anders machen. Aber das ändert nichts an den Tatsachen und den Gefühlen, die ich damals hatte.“

L: „Auf was bist du denn stolz, wenn du an die Vergangenheit denkst?“

M: „Darauf, dass ich den Mut hatte, einen Neuanfang zu starten. Ich war am Boden und in einer Spirale gefangen. Daraus auszubrechen war nicht leicht. Aber ich habe es getan, und es hat sich als gut erwiesen.“

L. „Wann hast du denn das letzte Mal geweint. Und warum?“

M: „Puh, da muss ich überlegen. Ich glaube, das müsste auch zur Zeit der Trennung gewesen sein. Danach könnte ich mich jetzt nicht erinnern, dass es dafür einen Grund gegeben hätte. Wir sind schließlich glücklich miteinander. Es sei denn, Zwiebeln schneiden zählt auch?“

L: „Das ist nicht genau definiert. Ich lasse mal beide Varianten stehen.“

M: „War mir klar. Du, ich muss leider wieder los. Ich wollte dich auch nur Fragen, ob du Lust hast, mal zu uns zu kommen?“

L: „Natürlich. Gibt es einen besonderen Anlass für diese spontane Einladung?“

M: „Du kannst es nicht lassen, oder? (Lacht) Nein, es gibt keinen besonderen Anlass. Es sei denn, für uns das Versuchskaninchen zu spielen, ist etwas besonderes für dich.“

L: „Wie bitte?“

M: „Flo und ich haben einen Kochkurs zusammen gemacht und nun brauchen wir Opfer, die unserer Kreationen versuchen. Bist du mutig genug?“

L: „Ich sag mal so. Ich komme gerne vorbei und bin offen für alles. Mehr kann ich nicht versprechen.“

M: „Das reicht uns Wir sehen uns dann Samstag.“

L: „Bis Samstag. Wenn ich was mitbringen soll, schreib mir eben eine Nachricht.“

M: „Wird gemacht!“