Freitag, 15. September 2017

#Charaktersofseptember (Fragen 10 - 15)

L: „Guten Morgen, Mathias!“

M: „Guten Morgen. Können wir gleich anfangen?“

L: „Natürlich. Warum so eilig?“

M: „Mister Neugier kommt gleich zurück, und ich möchte die erste Frage lieber beantwortet haben, bevor er da ist.“

L: „So schlimm?“

M: „Schlimmer. Seit du das letzte Mal hier warst, fragt er mich dauernd, was ich für Geheimnisse vor ihm habe. Es nervt langsam.“

L: „Verstanden. Dann schnell. Hast du ein Geheimnis, von dem niemand etwas weiß?“

M: „Nicht im Sinne von, ich habe mal einen Lutscher geklaut oder sowas. Es ist eher ... ich denke in letzter Zeit, und gerade nach der Eheöffnung schon daran, ob wir es nicht offiziell machen sollten. Ich traue mich aber nicht, das Thema anzusprechen. Wir sind im Grunde beide nicht die Typen dafür. Trotzdem wäre es schön, verstehtst du? Ich sage ja schon hin und wieder aus Versehen, mein Mann statt mein Partner. Das ist er auch, also mein Mann, aber eben nicht vor dem Gesetz.“

L: „Oh, wow! Das finde ich toll! Hast du denn vor mit ihm darüber zu reden? Oder willst du das komplett für dich behalten?“

M: „Spätestens, wenn er dein Interview liest, weiß er es eh und dann werde ich ja merken, wie er reagiert.“

L: „Auch wieder wahr. Berichtest du uns dann das nächste Mal davon?“

M: „Wir werden sehen. Mach erstmal weiter.“

L: „In welche Gesellschaftsschicht bist du hinein geboren worden?“

M: „Mittelstand. Mein Vater ging immer Vollzeit arbeiten. Er ist Abteilungsleiter in einem Matellverarbeitenden betrieb. Im Sauerland, wo ich geboren und aufgewachsen bin, hat die Lampenindustrie ihren Hotspot, wenn man so will. Er hat noch Gürtler gelernt damals, ein inzwischen fast ausgestorbener Beruf. Jetzt ist er für die Qualitätskontrolle zuständig. Meine Mutter arbeitet halbtags als Bürokraft bei einem Steuerberater. Wir haben ein Haus und mir hat es an nichts gefehlt, aber reich sind wir auch nicht.“ (lacht)

L: „Wie groß ist denn deine Familie?“

M: „Nicht so groß. Der engste Kern sind meine Eltern und ich. Ich bin Einzelkind. Dann gibt es noch meine Oma mütterlicherseits und eine Tante. Cousinen oder Cousins habe ich nicht.“

L: „Was bedeutet dir denn deine Familie? Habt ihr engen Kontakt?“

M: „Meine Familie bedeutet mir alles. Sogar so viel, dass ich damals unter anderem wegen ihnen nach Hamburg gegangen bin. Ich hatte das Gefühl, dass sie zwar hingenommen hatten, dass ich, als ihr einziger Sohn schwul bin, es aber nicht akzeptiert hatten. Ich wollte nicht, dass sie irgendwann aufwachen und merken, dass ich wirklich keine Frau mit nach Hause bringen werde und anfangen, mich dafür zu hassen. Im nachhinein, total bescheuert. Aber gerade nach der Geschichte mit Martin, war die Belastung zu diesem Thema für meine Eltern auch sehr hoch. Wir brauchten alle etwas Luft zum Atmen. Sie, um nicht immer und überall ihren Sohn verteidigen zu müssen, und ich, um ich selbst sein zu können. Mich nicht mehr zurückhalten zu müssen.“

L: „Wer war denn deine Bezugsperson für dich. Als Kind.“

M: „Das war wohl meine Mutter. Schon alleine, weil sie diejenige war, die immer zu Hause gewesen ist, wenn ich mit aufgeschlagenen Knien kam. Oder weil sie es war, dir mir gesagt hat, ich hätte im Sommer bitte grundsätzlich durch den Keller rein zu kommen, damit sie nicht einen ganzen Sandkasten im Haus verteilt hätte.“ (grinst verschmitzt)

L: „Wirklich? Also hattest du anscheindend eine wirklich glückliche Kindheit.“

M: „Ja, das hatte ich. Ich könnte mir keine bessere vorstellen. Wir haben den See, Wald und Felder hier. Was kann es für Jungs besseres geben?“

L: „Nicht viel, das stimmt schon. Was war denn deine glücklichste Kindheitserinnerung?“

M: „Das ist schwer. Ich glaube das war, als ich in einer Ferienfreizeit war. Drei Wochen an der Ostsee mit meinen Freunden. Und dann, eines morgens, standen meine Eltern plötzlich vor dem Haus um mich abzuholen. Sie wollten mich überraschen. Ich habe mich dann von den anderen Verabschiedet, als sie in den Bus gestiegen sind und bin mit meinen Eltern weiter gefahren. Wir haben uns zwei Wochen lang quer durch Deutschland treiben lassen. Hamburg, Bremen, Berlin, Leipzig, Dresden, Frankfurt, Nürnberg, Stuttgart, München – eben alle großen Städte. Es war toll!“

L: „Das kann ich mir vorstellen. Hast du dich deshalb damals für Hamburg entschieden?“

M: „Unbewusst vielleicht. Aber ich habe nicht nach Stellen explizit in Hamburg gesucht, falls du das meinst.“

F: (aus dem off) „Bin wieder da!“

M: „Wir sind hier, im Wohnzimmer.“

F: „Hallo ihr zwei? Habt ihr schon angefangen?“

L: „Wir sind sogar für heute schon fertig! Ich lasse euch zwei jetzt auch alleine. Ich muss da noch was erledigen. Mathias, vielen Dank für deinen Antworten. Wir sehen uns bald?“

M: „Ja, tun wir. Nächstes Mal kann ich ja wieder zu dir kommen. Du hast im Moment den Hund wieder da, hab ich gesehen. Den will ich besuchen.“

L: (ich muss Lachen) „Du stalkst mein Instagram?“

M: „Aber sicher! Also, nächstes Mal bei dir?“

L: „Nächstes Mal bei mir. Bis die Tage!“

Samstag, 9. September 2017

#Charaktersofseptember (Fragen 4 - 9)

L: „Guten Morgen Florian! Darf ich stören?“

F: „Natürlich. Du immer. (lacht)  Aber du willst bestimmt lieber mit Mathias sprechen, oder?“

L: „Genau. Ist er da?“

F: „Ja, er kommt sofort. Er wollte sich nur eben ein anderes T-Shirt anziehen. Willst du solange einen Kaffee?“

L: „Klar, sehr gerne.“

M: „Ach, Hallo! Das ist ja eine Überraschung. Ich hatte nicht so bald wieder mit dir gerechnet.“

L: „Ich war gerade in der Nähe. Hast du denn Zeit?“

M: „Ja, habe ich.“ (Setzt sich an den Tisch).

L: „Schön! Dann los. Sag uns doch bitte, wie siehst du dich selbst?“

M: „Ich würde mich als offenen und zugänglichen Menschen bezeichnen. Meine Patienten freuen sich auf jeden Fall meistens, wenn ich ins Zimmer komme und mit meinen Kollegen und Kolleginnen komme ich auch gut zurecht. Mein Motto ist, sei höflich und geh auf die Menschen mit einem Lächeln zu. Dann siehst du, wie man dir begegenet und kannst deine Schlüsse daraus ziehen. Das hatte zwar Zeitweise zur Folge, dass ich zwar Kommunkativ war, aber innerlich einsam. Das hat sich aber inzwischen gelegt. (Wirft eindeutig verliebten Blick hinter sich, wo Florian gerade steht und Kartoffeln schält.)

L: „Das klingt doch sehr gut! Aber was meinst du. Wie wirst du von anderen gesehen? Teilen sie deine Meinung?“

M: „Da musst du dann die anderen Leute fragen! Mir hat jedenfalls noch nie jemand gesagt, dass meine Gegenwart unerwünscht wäre.“

F: „In sich ruhend, ausgeglichen, hilfsbereit bis hin zum Helfersyndrom, sexy, Teamplayer, aufbrausend, wenn er sich oder andere ungerecht behandelt fühlt. Er sieht meist an allem das politive, egal, wie groß das Problem gerade ist. Dafür schafft er es, sich an Kleinigkeiten hoch zu ziehen, wo jeder normale Mensch nur die Augen verdreht. Außerdem ist er schlagferig und immer für einen Spaß zu haben. Reicht das?“

L: „Ja, danke. Ich denke, das vermittelt schon ein ganz gutes Bild. Was meinst du dazu, Mathias? Wusstest du, dass Florian, und somit bestimmt auch andere, dich so sehen?“

M: „Bedingt. Ist schon was dran, aber es so aufgezählt zu hören, ist merkwürdig. Da muss ich erstmal drüber nachdenken, also mach besser weiter.“

L: „Was ist denn, deiner Meinung nach, dein schwächster, und was dein stärkster Charakterzug?“

M: „Boar, was soll ich denn jetzt darauf antworten? Mein stärkster Charakterzug ist, glaube ich, meine Ruhe. Das hilft unheimlich, sowohl mir als auch meinem Umfeld, wenn es stressig ist. Stichwort Notfall im Krankenhaus. Mein schwächster Charakterzug ist wohl, dass ich nicht still sitzen kann. Ich brauche was zu tun. Mir graut es jetzt schon vor dem Urlaub im Herbst. Da hat Flo mich überredet, mit ihm nach Dänemark zu fahren. Ich liebe ja den Strand und das Meer, aber ich kann nicht den ganzen Tag faulenzen. Ich hoffe, da gibt es was zu sehen oder wir leihen uns wenigstens Fahrräder.“

L: „Aber ich habe gehört, dafür fliegt Flo mit dir über Weihnachten nach Teneriffa.“

M: „Ja, das stimmt. So ist der Deal.“

L: „Wie gehst du denn mit Lob oder Kritik um?“

M: „Ich kann mit beidem nicht gut umgehen, muss ich gestehen. Lob macht mich verlegen, weil ich ja nichts besonderes mache. Und Kritik hört ja niemand gerne. Aber da kommt es auch darauf an, wie diese rüber kommt. Sachlich vorgetragen und begründet, brauche ich zwar etwas Zeit um diese zu verinnerlichen, aber ich versuche das positive daraus zu ziehen, sie anzunehmen und mich zu verbessern. Wenn es einfach nur ein hingeklatschtes „das war Mist“, ist, kann ich damit nichts anfangen, fühle mich persönlich angegriffen und schmolle.“

L: „Und wovor hast du am meisten Angst?“

M: „Schwer zu sagen. Ich glaube davor, wieder alleine zu sein. Ich möchte mein Leben, unser Leben, so wie wir es uns gerade dabei sind aufzubauen, nicht mehr verlieren.“

L: „Schwer vorstellbar, dass das passiert, wenn man euch zusammen sieht. Aber machen wir weiter. Dein Körper. Was magst du an ihm besonders, und was gar nicht?“

M: „Steht das da wirklich?“

L: „Ja, sicher. Willst du gucken? Du hast die Fragen doch vorher gelesen ...“

M: „Überflogen. Na gut. Ich mag meinen Arsch, weil Flo drauf steht. Er grabscht immer an mir rum und das mag ich. Was ich gar nicht mag, sind meine Füße. Ich kann nicht erklären, warum, aber es ist so. Ich würde am liebsten im Sommer nur in Sneakern rum rennen, damit keiner meine Füße in Sandalen sieht. Am Strand ist es allerdings egal. Da sind ja alle Barfuß und es achtet keiner drauf.“

L: „Das lasse ich jetzt einfach mal so stehen. Die nächste Frage ist ... oh, das ist interessant. Hast du ein Geheimnis, von dem niemand etwas weiß?“

M: „Ernsthaft? Und das soll ich dir jetzt beantworten, wenn Florian hier rum wuselt? Keine Chance.“

L: „Ich kann doch nichts dafür! Es steht doch hier in den Fragen! (Bettelnder Blick) Bitte?“

M: „Nein. Komm nochmal wieder und wir reden alleine. Dann vielleicht. Außerdem muss ich darüber nachdenken. So spontan fällt mir nämlich nichts ein, was zumindest Flo nicht schon wüsste.“

L: „Das klingt fair. Dann würde ich sagen, wir machen die Tage an dieser Stelle weiter?“

M: „So machen wir das. Und jetzt mach mal den Laptop zu und trink in Ruhe deinen Kaffee aus. Wir müssen reden. Über Raik. Und diesen Polizisten. Sag mal ...“

L: „Moment! Jetzt lass mir doch noch eben die Zeit, den Lapt-“

Sonntag, 3. September 2017

#Charaktersofseptember (Fragen 1 - 3)

L: „Mahtias! Hab ich mich jetzt erschrocken. Komm rein! Ist was passiert?“

M: „Hi! Nein, alles in Ordnung. Ich wollte mich nur entschuldigen. Für meine Reaktion auf das Interview ...“ 

L: „Ach, nicht so schlimm. Ich kenne dich doch.“ (Ich muss lachen.)

M: „Ich weiß.“ (Mathias säufzt) „Also, wenn du und deine Leser noch wollen ... ich würde mitmachen.“

L: „Natürlich will ich das noch! Und eure Leser freuen sich bestimmt auch darüber, dich etwas besser kennenzulernen. Sollen wir gleich anfangen?“

M: „Ja, klar. Warum nicht.“ (Mathias kommt näher, holt sich einen Stuhl und setzt sich neben mich an den Schreibtisch.) „Schick hast du es hier. Ist das neu?“

L: „Ja, naja. Wie man es nimmt. Hier oben ist es ruhiger und ich werde nicht so abgelenkt, daher habe ich das Büro „reaktiviert“. Apropos abgelenkt. Können wir?“

M: „Schieß los.“

L: „Zu Befehl.“ (Ich muss wieder lachen.) „Wie wäre es, wenn du dich, für den Anfang, erstmal vorstellst.“

M: „Das ist einfach. Mein Name ist Mathias Winkler. Ich bin 1,86 m groß, Anfang dreißig, habe dunkle Haare, einen Dreitagebart und bin Examinierter Krankenpfleger mit einer Weiterbildung zur Stationsleitung. Aufgewachsen bin ich im Sauerland in einer relativ kleinen Ortschaft, aber dann hat es mich nach Hamburg verschlagen. Dort habe ich nicht ganz ein Jahr lang gelebt, bevor ich mit meinem Partner nach Köln gezogen bin. Jetzt wohnen wir hier seit ein paar Monaten und ich gehe wieder zur Schule. Wenn alles klappt, werde ich in absehbarer Zeit als Pflegedienstleitung arbeiten und dem Schichtdienst den Rücken kehren können.“

L: „Pflegedienstleitung. Nicht schlecht! Ich hätte nicht gedacht, dass dir Gesetze und Richtlinien liegen würden.“

M: „Naja, das liegt in der Natur der Sache. Wenn du häufiger mit deiner besseren Hälfte diskutierst und nicht in Grund und Boden argumentiert werden möchtest, passt du dich automatisch an. Am Anfang hätte ich das auch nicht gedacht, aber es bietet auch seinen Reiz und ist nicht so trocken, wie man immer vermutet. Es macht Spaß, mit Fakten eine Diskussion zu führen. Und die seltenen Fälle, in denen Florian die Argumente ausgehen, geben mir unheimlich was.“ (Lacht ausgelassen)

L: „Das ist die perfekte Überleitung zur nächsten Frage. Bist du eher ein positiver, oder ein negativer Mensch?“

M: „Definitiv, positiv. Wäre ich das nicht, hätte ich mein Dasein beibehalten, wie es war und hätte nicht den Schritt nach vorne gesucht und nach Hamburg gezogen. Und dort kannte ich ja keinen. Dennoch habe ich mich darauf gefreut. Neue Leute, neue Erfahrungen, neue Aufgaben. Es hat sich ja gelohnt, denn ich habe meinen Paragraphenreiter kennen und lieben gelernt. Und das wäre mir nicht gelungen, wäre ich nicht ein offener Mensch und würde das positive hoffen.“

L: „Das ist wohl wahr. Aber hattest du, während der ganzen Zeit, die Florian sich nicht offen zu dir bekannt hat, nicht auch mal ein schlechtes Gefühl?“

M: „Natürlich. Jedes Mal, wenn wir uns nicht gesehen haben, hatte ich Angst, er meldet sich nicht mehr bei mir. Er war ja sehr verschlossen, hat niemanden an sich ran gelassen. Aber ich konnte das nicht beenden. Ich hatte mich schon im Krankenhaus in ihn verguckt.“

L: „Wirklich? Davon hat man nichts gemerkt.“

M: „Ja, wirklich. Es hat mir da schon imponiert, dass er sich nicht hat unterkriegen lassen. Das, und sein Aussehen – ich bitte dich. Der Mann ist heiß!“

F: „Das hab ich gehört! (Stimme aus dem off)

M: „Na toll. Jetzt läuft er die nächstne Tage wieder wie ein Pfau durch die Wohnung.“ (Schüttelt resigniert den Kopf.)

L: „Sollen wir erstmal aufhören?“

M: „Nein, eine Frage geht noch.“

L: „In Orndung. Was bringt dich zum Lachen?“

M: „Puh. Da gibt es viele Sachen. Situationskomik mag ich sehr, aber dafür habe ich gerade kein Beispiel. Ich finde es auch unheimlich komisch, wenn die Wilhelmsen Brüder ihre Wortgefechte austragen und Florian wie ein begossener Pudel dazwischen sitzt und nicht zu Wort kommt. Oder noch schlimmer, für ihn, ignoriert wird. Seine Gesichtsausdrücke sind dann immer besonders aufschlussreich.“ (Mathias kichert vor sich hin.) Überhaupt liebe ich es, dass er seine Emotionen nicht zurückhalten kann. Du musst ihn mal beobachten, wenn er sich eine dieser Nachmittagssendungen im Fernsehen anschaut. Das ist zum Totlachen!“

L: „Das werde ich mir merken. Aber bis hier her schon mal Danke. War es jetzt so schlimm?“

M: „Nein, bis jetzt nicht. Ich kenne die Fragen ja jetzt und ich glaube, damit komme ich klar. Wovor mir etwas graut, ist, wenn die Leser vielleicht selber noch Fragen haben. Muss ich die dann auch beantworten?“

L: „Dein Dackelblick nutzt dir nichts.“ (Ich muss lachen.) „Aber im ernst. Du musst hier gar nichts beantworten. Allerdings wäre es schön, wenn du es tun würdest. Davon abgesehen, weißt du ja gar nicht, ob noch zusätzliche Fragen kommen. Da müssen wir uns beide überraschen lassen.“

M: „Okay. Damit kann ich leben. Dann bis die Tage mal!“

L: „Ja, bis die Tage. Und Grüß mir alle.“

M: „Mach ich. Bis dann.“





Freitag, 1. September 2017

#Charaktersofseptember

Schon wieder ich ;-)

Der August ist, wie bereits im Post unten erwähnt und allseits bekannt, vorbei und somit auch der #Autorenwahnsinn. 

Es gibt da aber eine neue, andere Challenge für September. #charaktersofseptember heißt sie und man stellt über den ganzen Monat einen Charakter aus seinen Büchern vor. Ich finde die Idee super und habe mir daher folgendes überlegt. 

Ich würde euch gerne Mathias vorstellen aus meinem #paragraphenreiter. In der ein oder andren Rezi wurde angemerkt, dass Mathias etwas zu kurz gekommen sei. Daher nutze ich doch einfach die Möglichkeit, und hole das jetzt nach 😉

Ich habe aber beschlossen, nicht jeden Tag, sondern immer ein paar Tage in einem Beitrag zusammenzufassen und ihn hier online zu stellen. Damit ihr schon mal wisst, aus welche Fragen Mathias sich einstellen muss und auf welche Antworten ihr euch freuen könnt, hier die Fragen. 

Sonnige Grüße aus NRW :-) 

PS: Ein Vögelchen hat mir gezwitschert, dass Mathias nicht sooo begeistert ist im Mittelpunkt zu stehen... Es wird also interessant ;-) 


#Autorenwahnsinn - Teil 2

Ihr Lieben!

Nun ist der August schon rum und somit präsentiere ich euch den zweiten Teil des Autorenwahnsinns mit den Fragen 17 bis 31. Viel Spaß! 

 
Tag 17: Wo schreibst du am liebsten, wenn es regnet?

Da lautet meine Antwort genau so, wie bei der Frage nach dem Schreiben bei Sonne. Ich habe meinen einen Platz und der ist Wetterunabhängig


Tag 18: Wir lieben Notizbücher! Welches benutzt du aktuell?

Ich habe mir tatsächlich vor einigen Wochen ein ganz tolles angeschafft. Schön, oder? 😍
Wenn die Frage allerdings darauf abzielt, wo ich meine Notizen meiner Projekte oder Ideen / Gedankenblitze notiere, dann muss ich enttäuschen. Dafür nehme ich die Memo Funktion meines Handys oder ganz banal einen Block und weiße Din A 4 Zettel. Wenn ich dann schreibe, liegt der Tisch voll. Aber ich mag das geordnete Chaos




Tag 19: Hot, hot, hot! Heute wollen wir ein heißes, sinnliches Zitat.

Heute lasse ich euch eine kleine Szene aus dem #Schattenreiter da. Viel Spaß :-)
Er lässt mich abrupt los, dreht sich um und verlässt den Raum. Ich sacke etwas in mir zusammen, als mich die Erleichterung erfasst.

„Wird das zur Gewohnheit, dass ich dich retten muss? Oder ist das Absicht?, fragt mich Christian, greift mich am Arm und zieht mich aus dem Raum und in den Gang davor. Seine Tonlage ist allerdings milde und nicht anklagend, wie seine Worte es vermuten lassen.
„Stalkst du mich, oder warum bist du immer da wenn es Ärger gibt? Verfolg mich nicht, dann musst du dich auch nicht ärgern, dass du mir immer helfen musst“, antworte ich und schlage einen scherzhaften Ton an. Im nächsten Moment werde ich an eine Wand gedrückt. Seine Hände fixieren meine Handgelenke neben meinem Kopf und sein Körper drückt sich an meine Brust, dennoch fühle ich mich nicht bedroht. Im Gegenteil. Ein Schauer rinnt durch meinen Körper und mein Herz legt an Geschwindigkeit zu. Christian beugt sich vor, reibt mit seiner Wange über meine und raunt mir ins Ohr:
„Ich würde dich immer und überall retten, wenn du es zulässt.“


Tag 20: Welchen Autor/Autorin hast du diesen Sommer neu für dich entdeckt?

Leann Porter.
Natürlich sind sie und ihre Bücher mir schon lange ein Begriff! Dennoch habe ich, Asche auf mein Haupt, im Urlaub das erste Mal etwas von ihr gelesen. Und zwar "Ein Strandhaus für zwei".
Ein super schönes Buch mit viel Witz und Einfühlungsvermögen. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil der Sandherzen und werde mir die Wartezeit mit dem ein oder anderen Buch von ihr die Zeit vertreiben
 
  Tag 21: Zeit für eine Pause! Womit prokrastinierst du am liebsten?

Zu tun ist ja immer irgendwas. Aber wenn ich es mir aussuchen kann, dann prokrastiniere ich am liebsten mit Lesen oder gucke einfach mal einen Film / eine Serie in Ruhe.


Tag 22: Zeig uns deinen liebsten Leseplatz diesen Sommer.

Das war eindeutig der Strand in Holland im Urlaub. Hach, es fehlt mir jetzt schon ...


Tag 23: Womit entspannst du nach dem Schreiben?

Da gibt es keine konkrete Entspannung. Sollte vielleicht mal drüber nachdenken, das einzuführen 😉
Meistens ist es so, dass ich vom Laptop aufstehe und mein Schreiben eher unterbreche für irgendwas, als dass ich bewusst und geplant den Laptop aus mache. Einzige Ausnahme ist, wenn ich abends schreibe und dann gehe ich meistens direkt ins Bett.


Tag 24: Poste uns dein allerliebstes Lieblingszitat aus deinem Manuskript.


Tag 25: Was inspiriert dich im Sommer?

Die Frage ist doch, was inspiriert dich überhaupt. Ob Sommer oder Winter ist da völlig irrelevant. 😉 Planen kann man (ich) das eh nicht. Meistens habe ich Gedankenblitze beim Autofahren oder wenn ich gerade dabei bin einzuschlafen oder aufzuwachen. Manchmal auch einfach in Alltagssituationen. Dann denke ich, was mir da gerade passiert ist, passt doch auch zu...


Tag 26: Welches Getränk darf beim Schreiben nicht fehlen?

Morgens Kaffee (mit Milch und Zucker) und abends Wasser oder Apfelschorle. Ohne Kohlensäure, wenn es jemand ganz genau wissen möchte






Tag 27: Sag Cheese! Wir wollen ein Selfie von dir sehen.

Okay. Ihr habt es nicht anders gewollt 🙈 (Ich kann keine Selfies. Zu kurze Arme. Aber hey, das T-Shirt ist cool! Und die Kochbücher implizieren zumindest, dass ich vielleicht kochen kann 😎)



Tag 28: Welches Buch ist im Moment dein absolutes Must-Read?

Es gibt so viele tolle Bücher und ich habe so wenige davon im Vergleich gelesen, dass mir die Antwort auf die Frage sehr schwer fällt. Ich versuch's einfach.
Mein absolutes Lieblingsbuch ist nach wie vor, "Zero at the Bone". Dann hat mir noch sehr gut gefallen in letzter Zeit, "Bitte, lüg mich an!".
Aber das Buch, dass mein Highlight war, und zu dem ich mich habe überreden lassen müssen, ist "For Real". Das Buch habe ich anschließend weiter empfohlen mit den Worten: "Ich bin gerade ein bisschen neidisch, dass du es noch vor dir hast zu lesen. Ich wünschte, ich könnte es noch einmal zum ersten Mal lesen."
Ich bin kein Fan der Thematik, aber diese ist so gut umgesetzt und das so sprachgewaltig, dass ich nicht anders konnte als es an einem Tag zu verschlingen.
Es gibt aber noch einige andere Bücher, die das Potenzial haben, in dieses Schema zu passen, an die ich mich jedoch noch nicht ran getraut habe, weil mir die Thematik 'zu schwer' scheint. Das wären 'Der steinerne Garten', 'Das andere Ende der Brücke' und 'Staub und Stolz'.


Tag 29: Killed Darlings: Poste eine Szene, die du aus deinem Manuskript gelöscht hast.

Ähm, ja. Ne. Geht ja nicht. Sind ja gelöscht! Sorry, aber wenn ich lösche, dann richtig. Somit habe ich heute leider keine Antwort auf die Frage oben.


Tag 30: Was ist der beste Schreibtipp, den du je bekommen hast? Welchen Schreibtipp würdest du geben?

Ich kann mich, ehrlich gesagt, an keinen Tipp erinnern oder ob ich überhaupt mal einen bekommen hätte. Es wusste ja kaum jemand, dass ich schreibe, bis es veröffentlicht wurde.
Welchen Tipp ich geben würde? Schreib nur das auf, das sich für dich 'richtig' anfühlt. Wenn es nicht stimmig ist oder gefühlsmäßig nicht passt, mach ne Pause, denk drüber nach bis alles zusammen passt. Und zögere nicht, die 'entfernen' Taste zu drücken, auch wenn es weh tut, so lange, bis du wirklich zufrieden bist.

Tag 31: Wie geht es weiter? Was sind deine Schreibziele für den Rest des Jahres?

Das war's also. Der August ist rum und wir sind bei der letzten Frage angekommen. Fazit: Es hat Spaß gemacht! Aber jetzt zur Antwort:
Ich wurde gesundheitlich sehr zurückgeworfen und bin immer noch ausgebremst, so dass ich nicht kann wie ich will. Daher ist primäres Ziel, den #schattenreiter zu beenden, denn das nächste Projekt hat seine Krallen schon ausgefahren. Also, die nächsten zwei. Na gut, es sind zweieinhalb. Aber primär haben Raik und Chris ihr Glück verdient.

Donnerstag, 17. August 2017

#Autorenwahnsinn - Teil 1

Hallo zusammen!

Zurück aus dem Urlaub, möchte ich es nicht versäumen, Euch auch hier am #Autorenwahnsinn teilhaben zu lassen. Die Posts dazu sind auf meiner Autorenseite bei Facebook jeden Tag zu lesen, aber für die, die nicht bei Facebook sind, lasse ich jetzt einfach mal die Tage 1 bis 16 kompremiert hier. 

Worum geht es? Um diese 31 Fragen, die jeden Tag beantwortet werden. 






Und los gehts:
 

1. Woran schreibst du diesen Sommer?

Das ist schnell beantwortet. Ich schreibe nach wie vor an meinem #schattenreiter. Es geht um Raik und Christian. Ich mag die beiden sehr, vor allem weil sie mich immer noch überraschen mit dem was sie sagen oder tun. Gar nicht so einfach, diese beiden Sturköpfe wenigstens ungefähr da hin zu bekommen, wo ich sie haben möchte.

Tag 2: Was sind deine Schreibziele für August 2017

Auch, wenn die Antwort nicht besonders spannend und aussagekräftig ist, möchte ich so viel schaffen, wie ich kann beim #schattenreiter. Da wäre am Ende des Monats die Frage interessant, wie weit ich tatsächlich gekommen bin.


Tag 3: Wo verbringst du den Sommer? 

Antwort: hier! 😎 Ich bin im Moment im Urlaub in Holland und verbringe viel Zeit am Strand und bin am lesen. Außerdem ist die Nordsee gar nicht soo kalt 😉 den Rest des Sommers verbringe ich zu Hause in NRW. Es will schließlich ein Buch weiter geschrieben werden. *g*






Tag 4: Es ist Sommer! Wir wünschen uns ein sommerliches Zitat aus deinem Manuskript.

"Wenn ich ans Meer will, setze ich mich ins Auto und fahre hin. Ist doch fast um die Ecke. Wobei ich zugeben muss, dass ich die Nordsee lieber mag als die Ostsee."
"Da ist doch ständig das Wasser weg!", empört er sich. Seine Aufregung amüsiert mich.

 #paragraphenreiter, Kapitel 9, Willkommen im Traumland

In diesem Sinne - genießt den Sommer! Egal wo, egal wie und egal ob mit oder ohne Wasser




Tag 5: Wenn du mit deinen Protagonisten in den Urlaub fahren könntest ... Welcher von ihnen würde dich begleiten? Wohin geht es?

Puh, das ist schwer. Ich gebe zu, ich denke über diese Frage schon ein bisschen länger nach und in anbetracht dessen, dass von mir (bis jetzt) 'nur' ein Buch veröffentlicht wurde und das zweite in Arbeit ist, sollte die Entscheidung wohl nicht so schwer sein. Ist sie aber, denn ich liebe sie alle und in jedem von ihnen steckt auch ein bisschen von mir. (Ich verrate aber nicht, welche Eigenschaften das im einzelnen sind. 😎)
Die Wahl ist schlussendlich auf Florian gefallen, denn, soviel kann ich dann doch verraten - er macht seinen Urlaub so, wie ich es gerne machen würde. Ein Haus in den Dünen in Dänemark (Nordsee), Bücher dabei - Ende. Schlafen wenn einem danach ist, nicht reden, nicht an Zeiten gebunden sein, vielleicht einfach in den Sand setzen und die Wellen anstarren oder laufen bis die Beine nicht mehr wollen. Und das so lange, bis die Akkus wieder voll sind.
Und wenn uns dann doch mal nach reden zumute ist, wäre Florian bestimmt ein interessanter Gesprächspartner, mit dem mir nicht langweilig würde, denn über Bücher kann man sich immer unterhalten



Tag 6: Welches Sommerbuch eines Kollegen kannst du aus vollem Herzen empfehlen?

"Timing: der richtige Zeitpunkt"
Von Mary Calmes


Dieses Buch ist für mich 'Sommer'. Heiße Sonne in Texas, eine Hochzeit, die sämtliche Klischees erfüllt, ein heißer Cowboy mit rauer Schale und weichem Kern, sowie einem Stadtmenschen, der sowohl schön als auch schlagfertig ist. Die Figuren sind fast ZU klischeehaft gezeichnet, und Stef scheint fast zu perfekt, aber ich liebe es. Vielleicht gerade deswegen. (Ich fand allerdings das alte Cover schöner... )
Ich kann nicht sagen, wie oft ich dieses Buch schon gelesen habe, oder zumindest mal ein, zwei Kapitel mittendrin.
Liebster Satz:" Zehn Jahre Guerillakrieg mit Rand Holloway, und ich war der einzige, der wirklich gekämpft hatte?"
Die weiteren Teile sind übrigens auch herrlich

Timing - Mary Calmes (Amazon)


Tag 7: Wo schreibst du, wenn die Sonne scheint und wir gutes Wetter haben?

Mein Schreibplatz ist immer der selbe. Wetterunabhängig. Am Esstisch im Wohnzimmer, damit ich Kinder und Küche im Blick habe. Also wenn ich bei gutem Wetter schreibe, dann auch da. Meistens schreibe ich aber eh abends und da hat das Wetter dann kaum Einfluss.


Tag 8: Welche Lieder gehören in deinen persönlichen und/oder schreiberischen Sommer - Soundtrack?

Meine Playlist zum schreiben (und sie heißt auch so), ist recht kurz und hat sich schon ewig nicht mehr geändert. Hintergrund ist, dass ich über die Lieder nicht groß nachdenke. Sie laufen über Kopfhörer oder Alexa in Dauerschleife und ordnen meine Gedanken. Die Playlist ist also völlig unabhängig vom Sommer und entspricht auch nicht dem, was ich sonst gerne höre, denn ich bin mehr in der rockigen Ecke angesiedelt


Tag 9: Stell uns doch mal deine Lieblingsbuchhandlung vor!

Schwer, denn meine Buchhandlung heißt Amazon.
Das liegt zum einen daran, dass Gay Literatur nicht im Barsortiment der Buchhandlungen auftaucht. Ich könnte sie zwar dort bestellen, aber dann müsste ich zwei Mal in die Stadt und warten ist nicht so meine Stärke, wenn ich JETZT ein Buch haben möchte. Das bringt mich zum anderen Punkt. Ich lese inzwischen überwiegend eBooks und habe auch da einen Kindle. Somit ist mein Handy wohl auch eine Art 'Lieblingsbuchhandlung', denn ich habe sämtliche Amazon Apps, bin Prime Mitglied und habe die Kindle Unlimited Mitgliedschaft. Und wenn ich doch mal ein Print haben möchte, versuche ich es erst direkt beim Autor zu bekommen.



Tag 10: Zeit für Throwback Thursday #tbt:
Woran hast du im August 2016 geschrieben?


Ungefähr im August letztes Jahr, habe ich das Skript vom #paragraphenreiter von meiner Beta wieder bekommen und musste es danach noch einmal komplett überarbeiten. Man glaubt ja gar nicht, wie sehr man sich von Serien über Anwälte etc beeinflussen lässt, ohne es zu merken. Ich sag mal so, die Liste war nicht kurz und das Buch jetzt ist ein völlig anderes, als es das letztes Jahr um diese Zeit noch war.


Tag 11: Zeig uns deine besondere Widmung - von dir oder einem anderen Autor.

Ich bin in der glücklichen Lage, inzwischen einige signierte Bücher von wirklich tollen und lieben Kolleginnen mein eigen nennen zu dürfen und für mich ist jede einzelne davon etwas ganz besonderes.
Da könnte ich gar keine Wertung vornehmen und möchte das auch gar nicht.

Aber wenn ich eine 'besondere' Widmung nennen soll, ist das wohl am ehesten die Erste, die ich ganz offiziell geschrieben habe.
Und zwar war diese auf der LBM und für niemand geringeres als die liebe Bianca Nias


Tag 12: Abkühlung gefällig? Wie wäre es mit einem erfrischenden Zitat? 

Ob das folgende Gespräch 'erfrischend' ist, wage ich mal zu bezweifeln 😎
Hier ein Ausschnitt aus dem #schattenreiter und die Frage, warum Raik eine Cola trinkt.

"Kein Bier?", haucht mir eine Stimme ins Ohr, die mir eine Gänsehaut bereitet. Im nächsten Moment wird mir bewusst, wie nah die Person zur Stimme hinter mir stehen muss, denn ich fühle die Wärme an meinem Rücken. Ich muss mich beherrschen, mich nicht umzudrehen um mögliches Interesse zu signalisieren, das nicht da ist.
"Kölsch ist kein Bier", sage ich so kühl ich es schaffe und hoffe, der Mann versteht den Wink. Tut er nicht.


Tag 13: Book & Breakfast! Zeig uns, wie du deinen Sonntagmorgen beginnst. Zufälligerweise mit einem guten Buch oder einem leckeren Frühstück?

Ich nehme euch heute live mit 😉 guten Morgen! 

Tag 14: #MondayMotivation: was motiviert dich?

Das Ziel ist meine Motivation. Hört sich vielleicht total pathetisch an, aber so ist es. Ich liebe das Schreiben. Ich kann in andere Denkweisen und Situationen abtauchen und sie, sofern meine Protas mir das erlauben, an ein von mir bestimmtes Ziel bringen. Das kann eine Szene sein oder der Abschluss des Buches. Das geht aber nicht auf Knopfdruck. Wenn ich einen Gedanken habe oder eine Situation im Kopf, dann muss ich das aufschreiben. Wenn ich hänge oder mir nicht sicher bin wie es weiter gehen soll, lasse ich es. Ich schreibe nur, wenn es sich richtig anfühlt was ich zu Papier bringe.
Kurz: Ob es Montagmorgen oder Freitagmittag ist, spielt keine Rolle für mich, solange es gefühlsmäßig passt.



Tag 15: Welche Snacks dürfen diesen Sommer auf keinen Fall beim Schreiben fehlen?

Du isst keine Snacks beim Schreiben? Dann vielleicht beim Lesen?
Weder noch.
Beim Schreiben lenkt es mich ab und beim Lesen habe ich keine Zeit dazu. Es ist für mich nur umständlich. Wenn ich esse, dann unterbreche ich die Tätigkeit, die ich gerade ausübe. Egal, was das ist 


Tag16: Wer sind deine Schreibbuddys? Zeig uns deine Partner in Crime.

Mein "Partner in Crime" ist definitiv mein Mann an erster Stelle, meine Mama, meine Oma, meine "Müttermafia", Svenja (Happy Birthday 😘), Christina, Dominik und ach - einige.

Beim Schreiben? Puh. Jetzt muss ich mich wohl outen. Ich rede bezüglich aktuellen Projekten nicht gerne über meine Ideen - mache lieber alles mit mir selber aus. Das hat nichts mit Misstrauen oder ähnlichem zu tun! Ich mache generell erst alles mit mir selber aus. Außerdem macht es mit mir keinen Spaß, oder, Katharina B. Gross? ;-)
Mit ihr habe ich mich bis jetzt am meisten über Szenen ausgetauscht und dann läuft es so ungefähr:
..."HILFE, ich komm hier nicht weiter. Die beiden nerven mich! Warum kommen die nicht zu potte?"
..."Dann zeig mal, was hast du denn bis jetzt."
(ich schicke Szene - Katharina liest)
..."Da kannst du doch jetzt so und so weiter machen. Und dann kann x doch das sagen und y..."
..."Ne, das geht nicht, weil ich will doch später noch das und das machen."
...."Ja, okay. Und wenn du es so und so machst?"
...."Mhm. Könnte ich. Gefällt mir aber nicht... Ah, warte, ich glaub, ich habs. Danke für deine Hilfe!" oder Alternativ "Ich weiß nicht. Das ist alles blöd. Ich schlaf erstmal drüber. Vielleicht fällt mir noch was ein."

Ihr seht - macht keinen Spaß, denn ich mache meistens das Gegenteil von dem, was in einem Brainstorming besprochen wird ;-) Einen Mord haben wir allerdings auch schon mal geplant 😈😇
Ich möchte aber auch Julia Fränkle nicht unerwähnt lassen. Sie (und ihr Mann) haben mir auch schon bei Fragen hilfreich zur Seite gestanden. Danke nochmal für meine "Eskalationsgrundlage"


Freitag, 4. August 2017

Florian und Mathias machen Urlaub

Ihr Lieben! 

Ich freue mich gerade total und bin mega gerührt, daher möchte ich meine Freude mit euch teilen.

Letzte Woche erreichte mich eine Nachricht einer Leserin, die Florian und Mathias mit nach Südtirol genommen und mir ein Foto davon hat zukommen lassen. 



Gestern erreichte mich dann, motiviert durch den Post über das Leserfoto oben bei Facebook, ein weiteres. Dieses mal hat es die beiden an die Adria verschlagen 😉



Ich würde mal behaupten, die beiden kommen ganz schön rum! Ich freue mich auf jeden Fall mega über die Bilder und bin gerührt über die Gedanken dahinter. Nicht nur, dass meine Jungs mit in den Urlaub durften, sondern vor allem, dass die beiden Leserinnen an mich gedacht und mir die Fotos geschickt haben.

Ihr seid die besten! 😘

In diesem Sinne, allen einen schönen Sommer und Urlaub. Egal wo, egal wie und egal auf welche Weise. Lasst es euch gut gehen!

Liebe Grüße
Louisa